JAZZ-SOUL-BLUES

Funk

Reggae

Timing ist das A & O in der Popularmusik, aber vor allem im Blues und Jazz. Eher kannst Du Dir ein paar schiefe Töne erlauben , als schlecht zu timen. 

Aber wie geht Timing und worauf kommt es an ?

 1. Zeit halten !!!!!!

Früher hat man mit Metronom geübt, heute benutzt man direkt Rhythmen, wie z.B bei I Real Pro , oder auch Abersold-playbacks.

 

 

2. Betonungen auf die Off Zeiten

1 und 2 und 3 und   also auf die zweite der Noten

 

3. Triolen-Feeling aneignen

( dafür Drums Lektionen mitmachen)

 

4. Im Swing gerade 8 tel Läufe üben,

ohne Unterbrechung und ohne Betonungen.

 

5. Spannung zwischen Walkingbass und

Drums üben. Dazu schlürfend gehen.

 

6. Nicht hoppeln, der Körper bleibt ruhig.

 

7. Nicht mit dem Text timen ! Nur die Zungenspitze macht den Groove ganz dezent und easy.

 

 

8. kleine Einheiten denken ( in 8 teln , oder 16.teln )

 

9. 8 tel Handbewegung üben ( Löffeln )

10. Oft Übungen machen, also nicht denken, es sei unwichtig. Timing ist genauso wichtig, wie eine tolle Stimme.

 

Video

Das ist der Moment, wo Du unbedingt öfter in die Drumslektion rübergehen solltest,

um einfach Dein Timing zu verbessern.

Und jetzt weisst Du auch, warum ich sage;

Jeder Solist des Popularbereiches sollte UNBEDINGT Begleitinstrumente und Drums rudimentär beherrschen. 

 

hier gehts zur Drumslektion

Wann grooved ein Stück ?

Wenn die dazugehörigen Parameter erfüllt sind.

Das ist von Genre zu Genre unterschiedlich.

Bass und Drums, sowie die Akkordinstrumente müssen sich ineinander verzahnen. Der Bass darf nie gleich mit dem Schlagzeug klingen , sondern immer etwas versetzt. So auch das Akkordinstrument.

Das ist sehr unterschiedlich. Selbst bei Swing gibt es unterschiedliche Groove-Konzept.

Letztlich muss sich eine Band eingrooven und am Groove arbeiten.

Am Besten Du hört Dir zunächst Bands an und sagst aus dem Bauch raus, was Dir am Besten gefällt.

Was Dich zum Tanzen oder Relaxen bringt oder gute Laune macht. Oder so richtig anmacht oder in Trance versetzt.

Dann untersuchst Du genau dieses Stück auf die Parameter des Timings.

Wo genau positioniert sich der Bass und die Gitarre oder Piano.

Was genau tun Bläser ? Was genau tut der Schlagzeuger ? Gibt es Percussioninstrumente ?

Dann machst Du das  Ganze nach und zwar mit Deiner Stimme, mit Deinem Instrument und dem provisorischen Schlagzeug.

Aber auch für das Solo-Instrument gibt es Timinggesetze des Genres.

Late Back oder Vorgezogen ?

Wenn Du die Fähigkeit erworben hast, dass dein Körper unabhängig von Deiner Stimme die Time hält, und ausserdem die Singstimme fliessenlassen kannst, unabhängig vom Text,

dann und erst dann bist Du  in der Lage , gut zu phrasieren.  ( Stevie Wonder studieren )

Groove kommt nie aus dem Kopf sondern immer aus dem Körper. 

Toll zum Grooven sind auch Trommelkurse.

Dort verliert man das Denken.  

Hier ist ein Video aus dem Netz. Bitte forsche weiter, wenn es Dich interessiert.

Video

Hier kannst Du Dir die PDF zu dieser Lektion runterladen

Beispiele für Groove

Phrasierung durch Atemtechnik verändern

man kann die Phrasierung durch den Druck oder Zug des Atems sehr gut steuern, auch das Vibrato wird dadurch anders.

a) Strömender , gleichmässiger Atmenfluss

auf Konsonsanten  ( w, s ,f, sch ) oder auch E-heeee, a-haaaaa,

in der Box singen ( Mikrophoning üben) ( Sade)

b) Atem stark kontrollieren mit inhalierenden Übungen ( Diane Schuur)

c) Kombination Yin / Yang Ausgleich  ( Sarah Vaugan)

und hier noch mal der Meister der Phrasierungen ....

Timing & Groove